Österreichische Jugendwertestudie 2000


Globalziel der Untersuchung "Österreichische Jugend - Wertestudie 1990-2000" war es, Lebenskonzepte und Werthaltungen junger Österreicher/innen zu verschiedenen person- und gesellschaftsbezogenen Themenfeldern zu erforschen. Der Projektbericht schöpft aus zwei Quellen: Eine qualitative Untersuchung mittels offenen Interviews vermittelt ein buntes Bild österreichischer Jugendlicher im O-Ton. Eine quantitative Untersuchung liefert dazu das repräsentative Datenmaterial (1000 Interviews, österreichische Jugendliche von 14-24 Jahren).

Durch den Replikationscharakter der Untersuchung (ein Vergleich mit den Daten aus 1990 ist - neben dem Vergleich mit den Ergebnissen der Erwachsenen-Untersuchung "Europäische Wertestudie" - ein zentraler Punkt der Studie) sind nicht nur Informationen über die Meinungen, sondern vor allem Ergebnisse über Strukturen, Hintergründe und Veränderungen der Einstellungslage zu erwarten.

Die Studie befasst sich mit folgenden Schwerpunkten: Lebensgefühl und Lebens-zufriedenheit, Einstellungen zu Partnerschaft und Familie; Rollenverständnis von Jugendlichen; Jugend und Schule; politische Einstellungen (politische Orientierung und Milieus, politische Ziele, Akzeptanz von Institutionen); Solidarität in der Gesellschaft; Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung; Religion und Glaube (persönliche Religiosität, Einstellungen zu christlichem Glauben, Kirchlichkeit, neue religiöse Kulturformen)

Die Studie ist publiziert in:

    Christian Friesl (Hg.):
    Experiment Jung-Sein. Die Wertewelt österreichischer Jugendlicher
    Wien (Czernin-Verlag) 2001