Arbeitsschwerpunkt Grunddienste der Kirche

Hintergrund, Motivation, Forschungsinteresse

Das Handeln der Kirche in den Blick zu nehmen, bedeutet auch ihre zentralen Handlungsfelder zu analysieren. Dazu gehören zum einen die Sakramente bzw. alle Feiern und Handlungen an diversen Wendepunkten menschlichen Lebens. Und es gehört dazu die Caritas/Diakonie sowie die Frage nach den Formen von Vergemeinschaftung. Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels sind auch diese klassischen Felder Veränderungen unterworfen. Das Forschungsinteresse geht dahin, diese Veränderungen wissenschaftlich zu analysieren und zu begleiten und neue Formen und Modelle aufzuspüren und zu fördern, welche „dem Leben der Menschen“ dienlich sind.

Ziele des Schwerpunkts in Forschung, Lehre und Beratung

Ein wesentliches Ziel im Bereich Sakramentenpastoral liegt darin, neue christliche Rituale zu erforschen sowie die Spannungen von theologischen Vorgaben und praktischen Problemen im Bereich der Sakramentenpastoral in Forschung und Beratung zu bearbeiten.
Im Blick auf die Pastoralekklesiologie/Gemeindepastoral geht es darum, kirchliche Entwicklungsprozesse kritisch zu begleiten sowie eine fundierte Pastoralekklesiologie zu entwickeln.

Projekte im Schwerpunkt

  • Projekt „Neue christliche Rituale“ (Pock, Schweighofer, Hödl)
  • Dissertation Stefan Gmoser
  • Forschungsprojekt „Sonntags-Gottesdienstkultur der Erzdiözese Wien“ (Pock, Edina Kiss, Bettina Erl)
  • Convivenz: Leitung Polak
  • Caritas-Buchprojekt


Laufende wissenschaftliche Arbeiten:
Dissertationsprojekte von Schweighofer, Ozougwu, Welsch, Kiss, Buru, Iwandowski

Abgeschlossene wissenschaftliche Arbeiten:
Dissertationen von Bustos Delgado, Uzukwu, Röttig

Beratung im Bereich Kirchenentwicklung und Pastoralliturgie

Univ.-Prof. Dr. Johann Pock (Mitglied AGÖ; Priesterrat, Beirat Pius-Parsch-Institut Klosterneuburg)
Assoz. Prof. Dr. Regina Polak, MAS (Pastoralrat)