Arbeitsschwerpunkt Schulentwicklung

Hintergrund, Motivation, Forschungsinteresse

In Europa erhält die einzelne Schule durch Bildungspolitik und Schulpädagogik wachsende Bedeutung. Die Schule wird zunehmend vor die Herausforderung gestellt, ihre eigene Entwicklung zu gestalten. Maßgeblich für Schulentwicklung sind die Ausrichtung an der Würde der Einzelnen, reflektierter und wertschätzender Umgang mit Diversität, konstruktive Feedbackkultur und Strukturen demokratischer Beteiligung. Besondere Herausforderungen stellen dabei die Frage nach Bildungsgerechtigkeit, Migration, Flucht und Vertreibung dar.

Ziele des Schwerpunkts in Forschung, Lehre und Beratung

  • Sensibilisierung für das Wahrnehmen religiöser Dimensionen in Schulkultur und Schulentwicklung.
  • Förderung der Schule im angemessenen Umgang mit kultureller und religiöser Pluralität in Schulleben, Schulkultur und Schulentwicklung
  • Unterstützung einer angst- und gewaltmindernden Schulkultur („Ohne Angst verschieden sein zu können“)
  • Kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen pädagogischen und religionspädagogischen Positionen sowie Konzepten zu Bildungsgerechtigkeit und einer Kultur der Anerkennung
  • Etablierung von Religion als Dimension von Diversität und Inklusion in der PädagogInnenbildungNeu

 

Maßnahmen/Projekte/Aktivitäten des Schwerpunkts in Forschung, Lehre und Beratung

Vorhandene Ergebnisse:

  • Jäggle, Martin/Krobath, Thomas/Stockinger, Helena/Schelander, Robert (Hg.): Kultur der Anerkennung. Würde – Gerechtigkeit – Partizipation. Schulkultur, Schulentwicklung und Religion. Hohengehren 2013
  • Krobath, Thomas/ Lehner-Hartmann, Andrea/ Polak, Regina (Hg.): Anerkennung in religiösen Bildungsprozessen. Interdisziplinäre Perspektiven. Diskursschrift für Martin Jäggle, Göttingen 2013
  • Jäggle, Martin/Krobath, Thomas/Schelander, Robert (Hg.) unter Mitwirkung von Strutzenberger, Edda/Bastel, Heribert: lebens.werte.schule. Religiöse Dimensionen in Schulkultur und Schulentwicklung, Wien-Berlin, 2009


Ansprechperson

Dr. Karin Peter