19.01.2021: Interreligiöses Lernen/Interreligiöse Bildung

 

„Interreligiöses Lernen vor dem Hintergrund vorurteilspsychologischer Theorien“

Univ.-Prof. Dr. Martin Rothgangel (Institut für Religionspädagogik, ETF)

Aufgrund der zunehmenden religiösen Pluralisierung stellt spätestens seit Mitte der 1990er Jahre das interreligiöse Lernen eines der zentralen religionspädagogischen Themen dar. Dementsprechend wurden und werden auch zahlreiche Monographien zum Thema publiziert (u.a. von Leimgruber 2007, Tautz 2007, Schweitzer 2014, Meyer 2019). Dabei fällt jedoch auf, dass kaum die kritische Bedeutung von Vorurteilen für das interreligiöse Lernen bedacht wird. Dies kann im worst case dazu führen, dass entgegen der eigentlichen Intention bei der Behandlung anderer Religionen ungewollt und indirekt Vorurteile hervorgerufen bzw. vertieft werden. Das Anliegen dieses Vortrags besteht darin, vor dem Hintergrund gängiger vorurteilspsychologischer Theorien deren Relevanz für das interreligiöse Lernen aufzuzeigen.

 

Response

Univ.-Prof. Mag. Dr. Andrea Lehner-Hartmann (Institut für Praktische Theologie, KTF)

Univ.-Prof. Mag. Dr. Zekirija Sejdini (Professur für Islam in der Gegenwartsgesellschaft, IITS)