Religion, Migration und Gerechtigkeit

Migration ist ein Symptom rasanter Umbrüche der globalen ökonomischen und politischen Ordnung. Diese hängen eng mit Armut zusammen. Die Forschung zielt auf die Reflexion der damit verbundenen Phänomene aus der Sicht der Armen sowie die Identifikation des Beitrags, den die Kirchen zum Aufbau einer gerechteren Weltordnung erbringen können. Dieser besteht u.a. im Einsatz für eine gerechtere Migrationspolitik global und in Europa.

Aktuelle Projekte

  • Kirche der Armen? Impulse und Fragen zum Nachdenken. Ein Handbuch, Buchprojekt hg. von Regina Polak/Johann Pock/Frank Sauer/Rainald Tippow, i.E.
    Der inter- und transdisziplinär, ökumenisch und interreligiös angelegte Sammelband geht der Frage nach, wie die Kirche in Europa zu einer Kirche der Armen werden kann und ob sie das soll. Dieser Wunsch von Papst Franziskus wird im Kontext von neuer Armut und Migration auch für Europa brisant. Mit prägnanten Begriffserklärungen, Interviews, Außenperspektiven aus Wirtschaft und Kunst, Einblick in Praxiserfahrungen regt das Handbuch zum Nachdenken und Weiterfragen an: Was kann „Armut“ als kirchlicher Auftrag heute bedeuten?

Publikationen

In Erscheinung

  • Regina Polak: Die Last der Geschichte, in: Johann Pock/Regina Polak/Rainald Tippow/Frank Sauer: Kirche der Armen? Impulse und Fragen zum Nachdenken, ein Handbuch, Wien, i. E.
  • Lebenslänglich: Eine theopolitische Perspektive auf die migrantische Erfahrung mangelnder Anerkennung, in: Tobias Keßler (Hg.): Lebenslänglich. Migration und Anerkennung, i.E:

Aktuell erschienen

  • Regina Polak: "Überflüssige Menschen". Was uns Flucht und Migration über das Opfer lehrt, in: P & S. Magazin für Psychotherapie und Seelsorge (01/2019) 14–17.