Religionsdidaktik ökumenisch

Forschungshintergrund

Gesellschaftliche Entwicklungen beschleunigen konfessionelle und religiöse Diversität und stellen die Konzeptionierung von schulischem Religionsunterricht vor neue Herausforderungen. Eine intensivere ökumenische Zusammenarbeit in der Religionspädagogik in Europa ist das Gebot der Stunde. Bereits laufende Formen kooperativen Unterrichtens gilt es wissenschaftlich zu begleiten. Um die Kooperationen zwischen evangelischen, orthodoxen und katholischen Religionsunterrichten professionell gestalten zu können, bedarf es der Entwicklung von Modellen über die Ländergrenzen hinaus. Die ökumenische Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten stärkt darüber hinaus die religionspädagogische Kompetenz.

Ziele

  • Modelle für interkonfessionelle Zusammenarbeit im Kontext von Religionsunterricht entwickeln (national wie länderübergreifend)
  • Synopse der Lehrpläne verschiedener Konfessionen erstellen: Gemeinsamkeiten, Spezifika, Abstimmung mit Kompetenzen
  • Fachdidaktische Modellierungen zu ökumenisch ausgerichteter Unterrichtstätigkeit vornehmen
  • Beitrag zur Bewältigung des Wandels von Majoritäts- zu Minoritätskonstellationen des kath. RU leisten
  • Erinnerungsarbeit (zu Holocaust/Schoah) in evangelischen und katholischen Religionsunterrichten erforschen

Projekte

Qualifikationsarbeiten

  • Mathias Steiner: Dialogisch-konfessioneller Religionsunterricht an Volksschulen - Lehrplansynopse und didaktische Entwürfe (Arbeitstitel)
  • Katrin Zahradnik: Dialogisch-konfessioneller Religionsunterricht in der Sekundarstufe 1 - Lehrplansynopse und didaktische Entwürfe (Arbeitstitel)
  • Florian Mayrhofer: Dialogisches Lernen an Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Eine Lehrplansynopse und religionsdidaktische Entwürfe für einen dialogisch-konfessionellen RU an der BHS (Arbeitstitel)